Mittwoch, 17. April 2013

54

Runter zum Fluss bei den Booten. Wo jeder alleine sein wird. Wo ich keinen Sonnenaufgang sehen werde. Runter zum Fluss werde ich rennen. Schau dir die Steine im Flussbett an. Unten am Wasser. Jemand ruft mich, jemand sagt: "Schwimm mit der Strömung und fließ weg." Unten am Fluss, jeden Tag. Ich sehe wie alles tiefer in den Fluss gerissen wird. Und ich weiß nicht, warum ich den Weg gehe. Unten am Flussufer. Wenn dieser alte Fluss hinunter fließt , um den Schmutz am Flussufer wegzuwaschen. Ich gehe ganz nah an das Wasser. Der Fluss wird meine Augen und Ohren sein. Ich gehe von selbst an die Grenzen des Flusses, um einfach wie ein Stein in das Wasser zu fallen. Gekühlt bis ins Innerste meiner Knochen. Warum gehe ich hier hin, allein? Ich sehe wie alles tiefer in den Fluss gerissen wird. Und ich weiß nicht, warum ich den Weg gehe. Unten am Flussufer.



Samstag, 13. April 2013

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Viele versuchen ihr ganzes Leben lang den Tod aufzuhalten. Sie sind glücklich und zufrieden mit ihrem Leben. Wollen nicht sterben. Viele denken viel über den Tod nach. Wollen selbst lieber sterben. Aber was wissen wir wirklich über den Tod? Nicht viel. Nur das niemand zurückkommt. Es kommt ein Punkt in jedem Leben, ein Moment, an dem der Verstand länger besteht als die Sehnsüchte, als die Ängste, die Fröhlichkeit, die Gefühle. Wenn die Gewohnheiten und die Träume bleiben und die Verluste… Vielleicht ist der Tod ein Geschenk. Das ist die Frage.