Mittwoch, 27. März 2013

52

Ich war nicht ich selbst. Du warst jemand aderes. Ich würde dir so viel erzählen. Ich würde dir die Wahrheit sagen. Denn ich kann kaum atmen wenn deine Hände mich loslassen. Doch das Eis wird dünner. Und meine Füße stützen sich selbst. Ich liege tot im Wasser. Suche immer noch nach dir. Ich liege tot im Wasser. Kannst du es nicht sehen? Du hast das alles schonmal gesehen. Ein Leben am Ufer zurückgelassen. Doch genau wie vorher, lächelnd, segelst du wieder weg. Ich liege tot im Wasser. Suche immer noch nach dir. Ich liege tot im Wasser. Kannst du es nicht sehen?
Warum hast du mich nicht gefunden?



Dienstag, 19. März 2013

51



In uns allen steckt ein Monster. Ein Monster das auf den Perfekten Moment wartet um Besitz von uns zu ergreifen. Und wenn es das geschafft hat. Wenn es Besitz von uns ergriffen hat, dann kann es uns zerstören. Es kann uns zwingen schlimme Sachen zu tun. Es kann uns zwingen andere Menschen zu verletzten. Es kann alles und jeden zerstören. Sogar sich selbst. Aber wenn es sich selbst zerstört dann zerstört es auch den Menschen in dem es drinnen steckt.  
Das Monster in mir ist schon so weit das es mich zerstört. Es zerstört mich langsam stück für stück. So, dass es weh tut. Und bald hat es sich und mich ganz zerstört. Es tötet sich und mich. Dann ist der ganze Schmerz vorbei. Aber das dauert mir zu lange. Ich halte diesen Schmerz nicht mehr aus. 





Samstag, 16. März 2013

50

I need hapiness.
I need fun.
I need love.
I need a hug.
I need summer.
I need to be free.
I need to be in love.
I need to be skinnier.
I need to be strong.
I need to be loved.
I need to be drunk.
I need to love myself.
I need to be saved.
I need to be perfect.




Freitag, 15. März 2013

49

Ich bin müde, müde von allem und jedem, aber am meisten vom Leben.
Wenn ich an einem Abgrund stehe, wer will mich dann noch aufhalten können?
Keiner wird es können. Denn wenn ich schon an einem Abgrund stehe dann heißt es doch auch das ich mich dazu fest entschieden habe zu springen. Dann könnt ihr alle tun was ihr wollt. Mein Entschluss würde feststehen. Ich würde springen. Wenn ihr nicht wollt das es so weit kommt, dann solltet ihr mich jetzt aufhalten. Sonst ist es zu spät. Wenn ich an diesem Abgrund stehe und ihr mich aufhalten wollt, werde ich euch anschreien. Ich würde fragen warum ihr nicht schon früher gehandelt habt als es noch nicht zu spät war. Wenn ihr mich festhalten wollt reiße ich mich los und springe einfach. Aber bevor ich springe werden meine letzten Worte an die Welt sein: „In jedem von euch steckt ein Monster. Ein Monster das nur darauf wartet euch in den Bann zu nehmen. Und dann werdet ihr alles zerstören. Am meisten euch selbst. So wie ich es jetzt tue. Das ist mein Schicksal. Ich habe es selbst Entschieden. Das ist mein Sinn der Freiheit.“



Freitag, 8. März 2013

48

Sing mich in den Schlaf. Ich bin müde, und Ich will ins Bett gehen.
Sing mich in den Schlaf. Und dann lass mich allein.
Versuch nicht, mich morgens aufzuwecken.
Denn ich werde weg sein.
Fühl dich nicht schlecht wegen mir. 
Ich möchte, dass du weißt, tief in meinem Herzen bin ich erleichtert zu gehen. 
Sing mich in den Schlaf.Ich will nicht mehr alleine aufwachen. 
Es gibt eine andere Welt. Es gibt eine bessere Welt. Es muss sie geben. Es muss.



Sonntag, 3. März 2013

47



Ich wache auf. Spüre den warmen Sand unter mir. Schrecke auf. Schaue geradeaus. Sehe das weite und klare Meer direkt vor mir. Es ist still an diesem Strand. Ich schaue nach rechts und links. Sehe keine Menschenseele. Ich stehe auf. Schaue in den Himmel. Nicht ein Vogel ist am Himmel zu sehen. Nicht eine Wolke. Der Himmel ist ganz blau. Ich schaue direkt in die Sonne. Ihre Strahlen blenden mich. Sie lächelt mich an. Ich laufe einige Kilometer den Strand entlang. Der Sand unter meinen Füßen ist heiß. Aber das macht mir nichts aus. Alles scheint wie ausgestorben. Es ist alles so still. Und genau in diesem Moment fühle ich mich frei und glücklich. Als ob ich der einzige Mensch auf der Erde wäre. Und dann schleicht sich dieses Gefühl ein, dass ich sterben möchte. Ja, ich möchte auch genau in diesem Moment sterben. Langsam wird der Strand immer schmaler. Riesige und hohe Felsen kommen zum Vorschein. Ich schaue an die Spitze des Felsen. Denke mir: „Da möchte ich hoch.“ Ich steige ganz langsam und leise die Felsen hoch. Bis ganz an die Spitze. Ich stehe da oben. Sehe raus in das weite Meer. Setze mich hin. Schaue der Sonne zu wie sie langsam untergeht. Warte die halbe Nacht ab bis der Mond genau an die Stelle kommt, wo ich das weite Meer sehe. Der Mond spiegelt sich im Meer. Das ist der richtige Moment. Ich stehe auf. Stelle mich ganz nah an den Abgrund. Breite die Arme aus. Schließe die Augen. Lächle. Und lasse mich fallen. Unten im Wasser angekommen versuche ich unter Wasser zu bleiben. Drücke mich runter. Und dann Spüre ich das mir etwas hilft mich runterzudrücken. Ich reiße die Augen auf. Sehe mich um. Aber da ist niemand. In diesem Moment ist es mir aber auch recht, dass mich etwas, was gar nicht da ist immer weiter runterdrückt. So langsam geht mir die Luft in meiner Lunge aus. Ich schließe wieder die Augen. Lächle noch ein letztes mal. Wache auf. Und merke, dass es alles leider nur ein Traum war.