Sonntag, 30. Dezember 2012

29

Mountain Sound
I heard them calling in the distance,
so I packed my things and ran.
Far away from all the trouble
I had caused with my two hands.

Alone we traveled on
with nothing but a shadow.
We fled, far away.

Sleep until the sun goes down.
Through the woods we ran

deep into the mountain sound.

Some had scars and some had scratches.
It made me wonder about their past.
And as I looked around
I began to notice,
that we were nothing like the rest.



Samstag, 22. Dezember 2012

28

Ich liege in meinem Bett. Sehe das Buch an. Lese den Titel. 'By the time you read this, I'll be dead'. Denke darüber nach. Nehme das Buch in die Hand. Schlage es da auf, wo ich aufgehört habe zu lesen. Lese weiter. Und weiter. Bis ich an diese eine Stelle komme. Diese Stelle die mich nachdenken lässt.
Die Zukunft hat weder Hoffnung noch Bedeutung für mich. Ich weiß, dass andere leiden werden, wenn ich mich umbringe, aber warum soll ich weiter durch diese endlose Hölle gehen? Wozu ist man denn hier, wenn man sich ungeliebt und von denen im Stich gelassen fühlt, denen man einmal vertraut und auf die man sich verlassen hat? Was ist der Sinn des Lebens, wenn man nirgends hingehört?
Diese eine Stelle geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Sie spricht mir aus der Seele. Genau so geht es mir auch. Dieser eine Satz. Was ist der Sinn des Lebens, wenn man nirgends hingehört? Er ist in meinen Kopf eingraviert. Für immer.
Ich lege das Buch weg. Schaue an die Decke. Mache die Augen zu. Sehe diesen Satz vor Augen. Sage ihn mehrmals. Beantworte diese Frage für mich. Es gibt keinen Sinn. Keinen Sinn des Lebens. Für mich nicht. Nein. Und in diesem Moment wünschte ich mir ich wäre tot. 


 

Dienstag, 11. Dezember 2012

27

Ich hasse diese Tage. Diese Tage in denen ich alleine in meinem Zimmer sitze. Ganz alleine. Keiner da. Keiner der mich hier raus holt. Und das schlimmste ist, dass es es schon jahrelang so ist. Jahrelang, verdammt. Ich sitze immer hier. Ich bin nur selten mit Freunden verabredet. Warum? Ja das weiß ich auch nicht. Ich muss immer auf alle zugehen. Alle fragen wann sie Zeit haben. Und dann hat natürlich niemand für mich Zeit. Nie kommt jemand zu mir. Fragt mich ob wir was unternehmen können. Niemand! Immer muss ich. Mir reicht es langsam. Bin ich denn so schrecklich, dass niemand Zeit für mich hat? Wollt ihr mich alle ignorieren? Wollt ihr mich zerstören? Wollt ihr das alles? 
Mein Selbsthass wird immer größer. Wie weit geht es noch? Wie lange halte ich das noch aus? Wie geht es überhaupt weiter? Wer bin ich überhaupt? 
Und jetzt sitze ich wieder hier. In meinem Zimmer. Ganz alleine. Ich weiß nicht mehr weiter. Muss zu viel nachdenken. Zu viele Fragen. Keine Antworten. Weiß nicht was ich tun soll. Alle hassen mich. Ich hasse mich selber. Eine Träne läuft über meine Wange. Ich lege mich hin und fange an zu weinen. 



Mittwoch, 5. Dezember 2012

26

Time to die!?
Wie wäre es wenn ich in die Vergangenheit zurück könnte? Wäre ich dann glücklicher? Glücklicher als jetzt? Ich glaube nicht. Die Vergangenheit war zwar an manchen stellen schön aber an machen stellen auch schrecklich. Wenn ich in die Vergangenheit zurück könnte, würde ich nicht zurück gehen. Ich will nicht nochmal erleben was ich erlebt habe. Nein.
In der Gegenwart ist es auch nicht besser. Hier und jetzt. Nein. Hier und jetzt will ich nicht sein. Nicht hier. Hier ist es schrecklich. Ich bin nicht glücklich, war es nie und werde es auch nie sein. Ich will nicht in der Gegenwart sein.
Wie sieht meine Zukunft aus? Gibt es überhaupt eine Zukunft für mich? Ich weiß wie die Zukunft aussieht. Sie sieht nicht gut aus. Das weiß ich einfach. Jeder weiß wie seine Zukunft aussehen wird. Jeder kann seine Zukunft bestimmen. Ich habe Angst vor der Zukunft. Ich will nicht in die Zukunft.
Die einfachste, beste und einzige Lösung ist es wohl zu sterben. Dann muss man nicht in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft sein. Dann ist man einfach tot. Nicht mehr am Leben. Alles vorbei. Keine Angst mehr. Kein Leid mehr. Nichts. Tot!





Mittwoch, 28. November 2012

25

And I don't want the world to see me.
Cause I don't think that they would understand.

Keiner versteht mich.
Ich verstehe mich selber nicht.
 Ich brauche keine Hilfe.
Von niemandem.
Denn keiner kann mir mehr helfen.
Es ist schon zu spät um mir helfen zu können.
Also braucht auch keiner mehr seine Hilfe anzubieten.
Denn ihr könnt mir verdammt noch mal nicht helfen!
Es wird so oder so nichts besser.
Es wird alles nur noch schlimmer.
Es wird keiner schaffen mir zu helfen.
Da bin ich mir sicher.









Mittwoch, 21. November 2012

24

What the fuck have you done?
Ich habe dir vertraut.
Und jetzt?
Jetzt hast du mein vertrauen gebrochen.
Du hast es dieser dummen erzählt.
Ich hab dir wirklich so sehr vertraut.
Es tut weh.
Es tut einfach nur verdammt weh!
Merkst du das denn nicht? Nein.
Ich werde nie nie wieder jemandem etwas anvertrauen.
Denn es tut zu sehr weh.
Ich werde niemandem etwas erzählen.
Ihr wisst alle schon viel zu viel.
Ich werde leise sein.
Meinen Mund nie wieder öffnen.
Ich werde wie ein geschlossenes Buch sein.
Keiner wird mehr je etwas erfahren.
Und ich dachte wirklich das es wieder Bergauf geht.
Aber da habe ich mich wohl gewaltig getäuscht.
Es war doch alles so gut.
Und jetzt?
Jetzt wird es alles wieder schlimmer.
Ich bin Sauer. Wütend. Traurig. Kaputt. Verletzt.
Und ich boxe gegen die Wand.
Spüre den Schmerz.
Den Schmerz in meiner Faust.
Den Schmerz der gut tut.
Ich hab zwar noch eine Klinge.
Ich werde sie nicht benutzen.
Ich habe jemandem versprochen mich nicht mehr zu verletzten.
Wenn ich es doch tue will er nichts mehr mit mir zu tun haben.
Und das wäre schlimm für mich. Sehr schlimm.
Denn obwohl ich ihn noch nicht lange kenne weiß ich,
dass er eine sehr wichtige Person in meinem Leben sein wird.
Das weiß ich einfach.
Ich will ihn nicht verlieren.



Mittwoch, 14. November 2012

23

Wer rettet mich?
Ich spring in die Flut & treib raus auf's Meer.
Tauch in den Nebel, dort fühl ich nichts mehr.
Salz in den Augen, keine Träne mehr.
Ich such nach dem Ufer, doch der Horizont bleibt leer.
Durch jeden Sturm, durch schwere See.
Haushohe Wellen, tun mir weh'.
Ich droh zu ertrinken & atme nicht mehr.
Wer rettet mich?
Wo ist mein Schiff auf dem Meer?
10.000 Versuche am Ruder gedreht.
Der Sturm peitscht mir ins Gesicht, die Hoffnung verweht.
Bin längst ab vom Kurs, seh nur Himmel und Meer.
Ich flieh nach dem Ufer, doch der Horizont bleibt leer!
Durch jeden Sturm, durch schwere See.
Haushohe Wellen, tun mir weh'.
Ich droh zu ertrinken & atme nicht mehr.
Wer rettet mich?
Wo ist mein Schiff auf dem Meer?


Dienstag, 13. November 2012

22

Die Welt dreht sich weiter.
Nur ich komme nicht mit.
Ich komme einfach nicht mit der Welt mit.
Ich bin zu langsam.
Alles um mich herum läuft weiter.
Nur ich nicht.
Ich bleibe stehen.
Sehe alle lachen.
Sehe alle die glücklich sind.
Sie drehen sich weiter.
Weiter mit der Welt.
Leben ihr Leben.
Nur ich nicht.
Ich bleibe stehen.
Denke nach.
Sehe mich dort stehen.
Wie ein nichts stehe ich da.
Und alles um mich herum ist glücklich.
Alle gehen an mir vorbei.
Sehen mich nicht.
Beachten mich nicht.
Schubsen mich rum.
Treten mich auf den Boden.
Gehen glücklich weiter.
Ich bleibe liegen.
Die Welt dreht sich ohne mich weiter.
Ich habe mich verloren.




Donnerstag, 8. November 2012

21

Merkt denn keiner wie es mir geht?
Nein. Oder vielleicht doch?
Ihr merkt doch alle, dass es mir nicht gut geht.
Ihr seht es.
Aber euch ist das egal.
Ihr wollt mich doch nur alle leiden sehen.
Sehen wie ich kaputt gehe.
Mich. Das kleine hässliche Mädchen.
Ich bin ein Niemand.
Ein nichts.
Wertlos.
Ich will doch nur einmal.
Ein einziges mal das Gefühl haben gebraucht zu werden.
Nur einmal.
Von irgendjemandem.
Damit ich mich nicht ganz verliere. In dieser großen Welt.
Damit ich weiß, dass ich nicht wertlos bin.
Damit ich gebraucht werde. 


 Help, I have done it again.
 I have been here many times before.
 Hurt myself again today.
 And, the worst part is there's no-one else to blame.

Sonntag, 4. November 2012

20


 
I'm falling to pieces.

Alles dreht sich.
Auf einmal wird alles schwarz.
Ich sehe nichts mehr.
Kann nicht richtig atmen. Bin weg.
Ich bin ein wandelndes nichts. Ein Niemand.
Von außen sehe ich lebendig aus.
Fröhlich.
Glücklich.
Aber von innen ist alles leer.
Ich fühle mich leer. Allein.
Von innen bin ich nicht lebendig.
Von innen bin ich tot.
Nicht am Leben. Nicht mehr.





Donnerstag, 1. November 2012

19

Ich hasse diese Nächte.
Diese Nächte in denen ich im Bett liege.
Alleine. Zu viel nachdenke. Nicht einschlafen kann.
Auf einmal anfange zu weinen.
Weinen, weil ich merke das doch nicht alles so läuft wie ich dachte.
Weil alles nur noch schlimmer wird.
Weil das Leben keinen Sinn ergibt.
Und dann verspüre ich den Drang. Den Drang etwas zu tun.
Mich zu verletzen. Obwohl das ja eigentlich nicht gut ist.
Aber dann kann ich einfach nicht mehr.
Ich muss es doch tun. Ich muss mich doch verletzen.
Um den Schmerz zu spüren.
Den Schmerz der gut tut, weil ich dann weiß, dass ich noch etwas spüren kann.
Weil ich dann weiß, dass ich noch am Leben bin.
Weil alles Sinnlos ist. Weil alles hoffnungslos ist.


Dienstag, 30. Oktober 2012

18

Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt. Versagt.

Genau davor hatte ich Angst. Jetzt ist es passiert. Ich habe versagt.
Versagt in allem in dem ich nur versagen konnte.
Und ich dachte schon es wird alles wieder besser.
Aber da habe ich mich wohl gewaltig getäuscht.
Gar nichts wird besser. Alles wird nur noch schlimmer.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so tief fallen werde.
Und es geht immer tiefer und tiefer.
Ich habe Angst, dass es nicht mehr aufhört.
Angst, dass nichts mehr gut wird.
Angst, dass ich viel zu tief falle.
Angst, dass ich hier nicht mehr raus komme.
Ich habe entgültig VERSAGT!

Montag, 29. Oktober 2012

17


Deine Zukunft steht fest, manchmal kannst du sie sehen - du kennst sie. Vielleicht verstehst du sie nicht und vielleicht hast du auch kein Vertrauen in sie, aber irgendwo tief drinnen in der Gegend die dir sagt was du tun sollst, weißt du, wohin du gehen sollst, du weißt es die ganze Zeit.
Ich weiß wie meine Zukunft aussehen wird. Ich weiß es. Sie sieht dunkel, einsam und leer aus. Genauso wie ich mich jetzt fühle. Dunkel, einsam und leer. Ich habe Angst vor der Zukunft. Die Zeit soll still stehen. Nicht weiter laufen. Ich werde keine Zukunft haben.

Ich habe Angst davor, auf einmal zusammen zu brechen.
So tief zu fallen, dass ich nicht mehr aufstehen kann.
Angst nicht mehr Kämpfen zukönnen.
Ich habe Angst zu versagen.
Angst alles und jeden den ich noch habe zu verlieren.
Angst davor zu schwach zu werden. Nicht stark genug zu sein.
Angst es nicht zu schaffen.
Ich hasse diese Angst. Warum gibt es diese Angst?
Sie macht alles nur noch schlimmer. Alles nur noch unerträglicher. 



Sonntag, 28. Oktober 2012

16

Reiß dich zusammen. Du nimmst nicht diese Verdammte Klinge in die Hand. Du kannst das.
Sagt die Stimme in mir. Nein, verdammt. Ich kann das nicht! Ich kann das einfach nicht. Verstehst du es nicht.? Ich kann es verdammt noch mal nicht!
Ich muss hier raus. Raus aus diesem Loch.
Doch ich schaffe es nicht. Nicht alleine.
Ich bin zu schwach. Ich war mal stark. Jetzt nicht mehr.
Ich brauche Hilfe. Jemand muss mir hier raus helfen.
Doch es ist keiner da. Keiner der mir hilft.
Verdammt. Ich schaff es nicht.
Ist denn keiner da?
Wirklich keiner?
Nein! Keiner!
Alleine schaff ich das einfach nicht..





Samstag, 27. Oktober 2012

15

I'm a big mistake.
Ich habe mich wieder geritzt. Letzte Nacht.
Ich tue es immer und immer wieder.
Die Wunden werden immer größer. Immer tiefer.
Ich sage mir immer ich schaff das.
Und dann tue ich es doch wieder.
Es passiert. Einfach so.
Ich kann nicht aufhören.
Es geht nicht, verdammt!






Donnerstag, 25. Oktober 2012

14

Shit night, but good day.
Und die nächste Nacht wird wieder scheiße.
Ich weiß nicht was mit mir ist. Ich verstehe mich nicht.
Ich mache mich selber kaputt. Innerlich und Äußerlich. Ja, ganz genau.

Ich will die Welt endlich mal von ihrer schönen Seite sehen. Nicht von ihrer schlechten. Wenn es überhaupt eine schöne Seite gibt. Hat die Welt denn eine schöne Seite? Kann mir das jemand sagen.. So viele Fragen. Aber keine Antwort.

Was will ich hier eigentlich? Nichts. Nichts will ich hier. Also könnte ich ja auch gehen. Einfach weg. Weg von dieser Welt. Ich habe hier nichts verloren. Einfach nicht hier sein. Nicht hier und auch nirgendwo anders.
Was werde ich wohl tun? Vielleicht verbrennen. Wenn ich verbrennen würde, wäre nichts mehr von mir übrig. Nur Asche bleibt. Alles mit mir verbrennen. Damit keine Erinnerung an mich übrig bleibt. Kein Bild. Kein Kleidungsstück. Kein gar nichts. Ja, verbrennen wäre gut. Dann wird sich keiner mehr an mich Erinnern. Vielleicht bleibe ich bei machen im Kopf. Aber nach einer Zeit werden diese Gedanken an mich so weit verdrängt werden, dass mich alle vergessen werden. Und das ist gut so. Sehr gut. Denn ich möchte nicht, dass sie an mich denken, wenn ich weg bin. 



Samstag, 20. Oktober 2012

13


When we’re not born yet, we know everything.
 Everything that will happen. 
When it’s your time, the angels of Oblivion 
place a finger on your mouth. 
It leaves a mark on the upper lip.
 It means that you have forgotten everything.
But the angels missed me.


Freitag, 19. Oktober 2012

12


Erfolgreicher Tag in Frankfurt am Main. :)

Ich müsste mal öfters was unternehmen. Wenn ich abgelenkt bin muss ich nicht zu viel nachdenken. Aber mit wem? Ich habe ja keine richtigen Freunde.. Sind alle nur flasch. Tun so nett. Und hinter deinem Rücken reden sie scheiße über dich. Scheiße die gar nicht stimmt. Tja, man kann halt nicht jedem vertrauen. Also werde ich wohl keinem alles über mich erzählen. Wer weiß was sie dann mit dem Wissen über mich machen. Natürlich werden sie es anderen erzählen. Und dann wissen es alle. Dann nutzen mich doch alle nur aus. Nein! Ich werde niemandem etwas erzählen. Mein Mund bleibt geschlossen!


 















Donnerstag, 18. Oktober 2012

11

Und dann Abends. Wenn ich wieder alleine bin. In meinem Zimmer. Denke ich mal wieder viel zu viel nach. Und ich weiß. Ich bin nicht glücklich. War nie glücklich. Und werde auch nie glücklich sein. Wen interessiert das hier schon? Keinen. Keinen interessiert es ,wie es mir geht. Keiner ist für mich da. Jetzt sitze ich hier. Alleine. Zittere. Weine. Weine, weil keiner da ist. Keiner der mich in den Arm nimmt. Keiner der sagt, dass alles gut wird. Wäre ja auch zu schön gewesen wenn ich so jemanden hätte. Jetzt hätte ich gerne jemanden. Jemanden der wenigstens mit mir schreibt. Der mich ein bisschen zum lächeln bringen kann. Ach, was will ich eigentlich. So jemanden habe ich nicht. Hatte ich nie. Und werde ich auch nie haben. Denn keiner merkt wie es mir geht. Ich hasse es alleine zu sein. Alleine zu sein wenn ich es nicht will. Wie wäre es wohl wenn ich weg wäre? Weg von dieser Welt? Das würde auch keinen interessieren. Und wenn doch, wäre es dann auch zu spät. Dann wäre ich schon weg..



10

I don’t know where I’m at.
I’m standing at the back.
And I’m tired of waiting.
Waiting here in line, hoping that I’ll find what I’ve been chasing.

I shot for the sky.
I’m stuck on the ground.
So why do I try, I know I’m gonna fall down.
I thought I could fly, so why did I drown?
Never know why it’s coming down, down, down.

Not ready to let go.
Cause then I'd never know.
What I could be missing.
But I’m missing way too much.
So when do I give up what I’ve been wishing for.

I shot for the sky.
I’m stuck on the ground.
So why do I try, I know I’m gonna fall down.
I thought I could fly, so why did I drown?
Never know why it’s coming down, down, down.
Oh I am going down, down, down.
Can’t find another way around.
And I don’t want to hear the sound, of losing what I never found.






Montag, 15. Oktober 2012

9

Ich gehe am Spiegel vorbei. Bleibe stehen. Gehe zurück. Schaue in den Spiegel. Betrachte mich oder eher dieses Mädchen, von oben bis unten. Das bin also ich? Dieses kleine, hässliche, komische, gestörte, schüchterne Mädchen. Ja, das müsste ich sein. Ich will es aber nicht sein. Ich will nicht in diesem Körper sein. Ich will frei sein. Wie wäre es wohl ein Vogel zu sein? Ein Vogel der durch die Lüfte fliegt. Frei. Ohne irgendwelche Verpflichtungen oder sonst was. Der durch den Himmel fliegt und fröhlich vor sich hin zwitschert. Der wahrscheinlich irgendwann erschossen wird. Dann ist er tot. Aber er war frei. Frei von allem. Wie wäre es ein Schmetterling zu sein?
Davor ist man zwar eine hässliche kleine Raupe. Aber dann wird man zu einem wunderschönen Schmetterling. Ein Schmetterling der genau so wie der Vogel frei ist. Frei durch die Lüfte fliegen kann. Egal was ich sein könnte Hauptsache nicht ich. Nicht in diesem Körper. Oder einfach gar nichts sein. Nicht mal geboren werden. Nicht auf dieser Welt sein.


Freitag, 12. Oktober 2012

8

Sich einem anderen Menschen anzuvertrauen, ist im Grunde wie ein Spiel, bei dem man entweder alles verliert oder alles gewinnt. Der andere ist immer der Gegner, und genauso muss man ihn behandeln. Kein Spieler legt seine Karten offen auf den Tisch. Er behält sie in der Hand und wählt aus, welche er zuerst aufdeckt und welche er bis zum Schluss zurückbehält.




Donnerstag, 11. Oktober 2012

7

Niemand sagt, dass leben einfach ist. Leben ist schwer. Das weiß ich. Das wissen wir ja wohl alle. Jeder hat mal schlechte Zeiten. Fühlt sich alleine. Hat niemanden der für einen da ist. Man sagt, dass nach schlechten Zeiten gute kommen. Ich sehe keine guten Zeiten. Die schlechten Zeiten sind da und bleiben da. Vielleicht scheint es so, dass ich glücklich wäre oder sonst was. Aber das bin ich nicht. Das bin ich ganz und gar nicht. Ich kann zwar Lachen und Spaß haben. Aber in meinem inneren ist alles anders. Am liebsten wäre ich weg von hier. Ganz weit weg. Da wo mich keiner kennt. Da wo ich neu anfangen könnte. Wo ich tolle Freunde finden könnte. Nicht so wie hier. Hier habe ich keine Freunde, die merken wie es mir geht. Halt. Für was brauche ich Freunde? Es sind doch eh alle falsch. Alle! Vertrauen ist da auch so eine Sache. Man kann keinem richtig vertrauen. Keinem! Vielleicht ist es ja besser wenn man keine Freunde hat. Dann kann man auch nicht verletzt oder so werden. Ich komme auch gut alleine klar. Ich brauche niemanden. Allein ist es doch viel schöner. Alleine ganz weit weg. Ohne jemanden. Das wäre schön. Wenn ich mit der Schule und der Ausbildung fertig bin. Dann hau ich ab. Einfach weg von hier. Ich muss zugeben, ich habe Angst vor der Zukunft. Wenn die Zukunft auch nicht besser wird, was dann? Ich will irgendwie nicht Erwachsen werden. Lieber wieder ein Kind sein. Ein Kind das nicht diese Sorgen hat. Ein glückliches Kind. Ja, das wäre schön. Nur leider kann man die Zeit nicht zurückdrehen. Die Zeit läuft weiter und weiter. Sie rennt. Immer weiter. In die Zukunft. Bis wir alle irgendwann sterben.



Mittwoch, 10. Oktober 2012

6

Die Welt scheint glücklich zu sein. Das ist sie nicht. Ich kann es sehen. Die Welt sieht traurig aus. Sehr traurig. Die Menschen scheinen glücklich zu sein. Der Schein trügt. Sie sind nicht glücklich. Auch wenn sie so aussehen. Tief in ihrem inneren. Ganz tief. Da sind sie traurig. Sehr traurig. Tief im inneren der Welt. Ganz tief. Da ist sie traurig. Wenn die Sonne scheint sieht die Welt glücklich aus. Aber wenn sich Wolken, dunkle Wolken vor sie schieben sieht die Welt ganz traurig aus. Ich weiß es. Die Welt ist traurig. Alles auf der Welt ist traurig. Die Menschen. Die Tiere. Die Pflanzen. Ganz tief im inneren. Ich kann es sehen. Menschen lachen nur um nicht zu weinen. Menschen Leben. Menschen streben. Blumen blühen und verwelken. Tiere Leben. Tiere werden getötet. Nichts ist glücklich. Alles ist traurig. Was ist Glück überhaupt? Gibt es überhaupt Glück? Wenn ja. Wie ist Glück? Ist Glück schön oder nicht? Ich glaube nicht, dass es Glück gibt. Vielleicht kann man nur für kleine Momente glücklich sein. Aber nicht für immer. Nicht für sein ganzes Leben lang. Das geht nicht. Ich weiß es. Nichts ist wie es scheint!





Dienstag, 9. Oktober 2012

5

Ich bin umgeben von Menschen. Tausenden Menschen. Alle um mich herum. Außenrum alles bunt. Nur ich ein schwarzer Punkt. Der Mittelpunkt der nicht beachtet wird. Alle sehen Glücklich aus. Reden. Lachen. Schreien. Tanzen. Alle haben Spaß. Nur ich nicht. Ich stehe da. Allein. Sehe zu. Den Tränen schon nahe. Fühle mich alleine. Alleine gelassen von der Welt die wie ne Sonne hier scheint. Das hässliche kleine Mädchen. Das Mädchen das einfach nur schreien will. Aber es geht nicht. Merkt denn keiner das es mir scheiße geht? Nein! Weil alle Blind sind. Blind vor Glück. Vor Lachen. Vor allem. Sie beachten mich gar nicht. Sie kümmern sich alle nur um sich selber. Schauen ob sie selber glücklich sind. Schauen nur auf sich selber. Interessieren sich für nichts, verdammt.
Ich hasse es. Ich hasse Menschen. Ich hasse mich.


Montag, 8. Oktober 2012

4

Kennst du das Gefühl, wenn du weinen willst doch es geht nicht? Kennst du das Gefühl, wenn du schreien willst doch es geht nicht? So ging es mir letzte Nacht. Es war ein schreckliches Gefühl. Ein Gefül das einen von innen kaputt macht. Man will alles raus lassen. Aber es funktioniert einfach nicht. Wieso? Ich weiß es nicht. Es geht einfach nicht. Es geht nicht. Verdammt.

Meine Mum hat meinen Arm gesehen. Da wo ich mich geritzt habe. Scheiße. Ich wollte nicht das sie es sieht. Jetzt ist es zu spät. 

Ich war wieder draußen. Frische Luft schnappen. Das tut gut. Einfach den Kopf ausschalten. Ich glaube ich gehe jetzt öfters raus. Auch wenn ich nur alleine raus gehe. Das ist egal. Ich habe ja keine Freunde. Freunde die es interessiert wie es mir geht. Die mich zum lachen bringen. Die was mit mir unternehmen. So welche Freunde habe ich nicht. Leider. So welche Freunde hatte ich mal. Jetzt nicht mehr. Jetzt sind alle Scheiße geworden. Obwohl. Einen Freund habe ich. Ich kenne ihn nicht wirklich. Er wohnt zu weit weg. Aber er kann mich immer zum lachen bringen. Danke. :)

 

 


 

 

 

Sonntag, 7. Oktober 2012

3

Ich liebe es raus zu gehen. Einfach raus. Weg von allem. Den Kopf frei bekommen. Alles vergessen. An nichts denken. Dem Wind zuhören. Die Augen schließen. Die kälte spüren. Laufen. Frische Luft. Den Bäumen zu hören. Die Natur. Vögel zwitschern. Herbst. Frei sein. Leben!

Ich habe eine neue Leidenschaft. Das Fotografieren. Es macht spaß. Gleich ein Foto machen. Von allem was man sieht. Ich habe zwar keine Spiegelreflexkamera oder so. Aber gute Bilder kommen von Herzen. Das weiß ich. In Bildern steckt mehr als nur ein Bild. Ein Bild ist mit Liebe gemacht. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. 








Samstag, 6. Oktober 2012

2

Niemand hat dich gefragt, ob du leben willst. Also hat dir auch niemand zu sagen, wie du leben sollst!
 



1

Yeey. Jetzt hab ich auch einen Blog. :)


Heute war ein langweiliger Tag.:/
Aber naja.
Ich habe halt keine Freunde.

I think I don't need them but the truth is:
They don't need me!