Donnerstag, 28. Februar 2013

46

Und am Ende bleibt die Frage. Das Rätsel wessen Geschichte ist das? Wer hebt den Vorhang? Wer bestimmt unsere Schritte wenn wir tanzen? Wer treibt uns in den Wahnsinn? Straft uns mit peitschen und krönt uns mit dem Sieg wenn wir das unmögliche überleben? Wer ist es der all das tut? Wer ehrt die die wir lieben durch das leben das wir führen? Wer schickt Monster um uns zu töten und besingt gleichzeitig unsere Unsterblichkeit? Wer lehrt uns was real ist und wie man über lügen lacht? Wer entscheidet warum wir leben und wofür wir sterben? Wer legt uns in Ketten und wer besitzt den Schlüssel der uns befreien kann? Du allein! Du hast alle Waffen die du brauchst! Jetzt kämpfe!


Sonntag, 24. Februar 2013

Samstag, 23. Februar 2013

44



Ich sitze da. Alles ist still. Nur die Musik strömt über meine Ohren in meinen Körper und direkt in mein Herz. Ich bin in dieses Buch vertieft. Wünsche mir auch so eine Geschichte zu haben. Wie in diesem Buch. Ich höre auf zu lesen. Sehe mich in meinem Zimmer um. Tränen laufen meine Wangen runter. Ich schließe die Augen. Spüre einen kurzen schmerzhaften Stich in mir drinnen. & fühle mich von einen auf den anderen Moment leer. Ich sehne mich nach etwas. Aber nach was? Nach was sehne ich mich? Nach Freude? Nach Geborgenheit? Nach Liebe? Oder doch was ganz anderes? Vielleicht eine Person? Ich weiß es nicht. Ich weiß es verdammt noch mal nicht. Ich will es wissen. Aber keiner kann es mir sagen. Nicht mal ich selbst.




Mittwoch, 20. Februar 2013

43



Ich fange an dieses Buch zu lesen. Der Anfang ist ganz normal. Doch dann wird es immer Spannender. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Es hat mich gefesselt. Meine Augen können sich nicht mehr von dem Buch lösen. Ich lese weiter und weiter.. 
Ich liebe es in ein Buch einzutauchen. In eine andere Welt. Weit weg von der Realität. Einfach alles um mich herum vergessen. Am liebsten will ich für immer in diese Welt eintauchen und nie wieder rauskommen. Bücher lassen mich wieder aufleben.



Sonntag, 17. Februar 2013

42



Ich habe Angst, dass mich jemand berührt. Bei jeder kleinen Berührung zucke ich zurück. Ich will nicht berührt werden. Ich habe Angst, dass jemand meinen Atem spürt. Mein Atem ist nicht normal. Er ist zittrig. Ich bekomme fast keine Luft. Sitze nur da. Versuche nicht zu weinen. Lasse mir nichts anmerken. Innerlich bin ich schon längst nicht mehr am Leben. In mir drinnen ist alles grau und es ist schon lange kein Hauch  mehr von Lebensfreude zu sehen. Von außen sehe ich noch ganz normal aus. Als ob nichts wäre. Keiner kann in mich hineinsehen, also weiß auch keiner wie ich mich fühle. Es fühlt sich so an als ob ich selber neben mir stehe. Mir zusehe wie ich da sitze. Mir selber zusehe wie mein Körper da rumsitzt und weint. Und ich stehe einfach daneben. Es interessiert mich nicht. Mein Körper ist wie ein wandelndes Wrack. Er lebt nur vor sich hin. 


Samstag, 9. Februar 2013

41



Komm mit mir, ich zeige dir Ecken, die du noch nicht kennst, wahrscheinlich ist es dir fremd, weil du nie dran denkst. Und es ist sicher nicht einfach, das alles zu erkennen, doch wenn du es nicht versuchst, wirkt dein Lächeln auf mich fremd. Durchbreche die Grenzen dieser Welt, mit Tränen in den Augen, weil die Menschen sich verstellen. Ihr sucht einen großen Held, doch ihr seid es selbst, wenn ihr wollt, lernt euch kennen. Lerne dich selbst kennen, setze die Maske ab, denn es ist dir überlassen, was du dann daraus machst. Für dich ist dieses Stück Plastik zu viel, Leben ist mehr, als das was du siehst.
Komm mit mir, ich zeige dir Bilder, die ihre Farben verlieren, darum bin ich hier, denn ich atme in dir, bin durch Narben verziert. Wie wollt ihr mich aufhalten, wenn ihr es nicht mal mit den Augen tut? Ihr könnt mich nicht dran hindern, hier wird der Frühling zum Winter, denn ich weiß, dass hier was falsch läuft, wie flüsternde Kinder. Was ist das Leben dann noch wert? Was ist das Leben dann noch wert frage ich euch? Hier läuft zu viel verkehrt, viel zu viel verkehrt. 


Dienstag, 5. Februar 2013

40



Ich sitze auf der Schaukel des Lebens. Wenn ich nach hinten schaukle sehe ich meine Vergangenheit. Alles was dort geschehen ist. Im schnelldurchlauf. Meine Haare wehen vor mein Gesicht. Und ich schließe die Augen um nichts davon zu sehen. Die Schaukel hält für kurze Millisekunden an. Sie Bewegt sich vorwärts. Noch einmal vorbei an der Vergangenheit. Ganz schnell. Die Gegenwart kommt. Ganz kurz. Und schon geht es nach vorne in die Zukunft. Es gibt viele verschiedene Seiten von der Zukunft. Schreckliche und schöne. Ich muss mich selbst entscheiden wo ich hinsehe. Aber ich sehe nirgends hin. Ich will die Zukunft nicht sehen. Ich schließe die Augen. Lass den Wind durch meine Haare wehen. Mein nächster Gedanke ist einfach von der Schaukel des Lebens abzuspringen…