Sonntag, 30. Dezember 2012

29

Mountain Sound
I heard them calling in the distance,
so I packed my things and ran.
Far away from all the trouble
I had caused with my two hands.

Alone we traveled on
with nothing but a shadow.
We fled, far away.

Sleep until the sun goes down.
Through the woods we ran

deep into the mountain sound.

Some had scars and some had scratches.
It made me wonder about their past.
And as I looked around
I began to notice,
that we were nothing like the rest.



Samstag, 22. Dezember 2012

28

Ich liege in meinem Bett. Sehe das Buch an. Lese den Titel. 'By the time you read this, I'll be dead'. Denke darüber nach. Nehme das Buch in die Hand. Schlage es da auf, wo ich aufgehört habe zu lesen. Lese weiter. Und weiter. Bis ich an diese eine Stelle komme. Diese Stelle die mich nachdenken lässt.
Die Zukunft hat weder Hoffnung noch Bedeutung für mich. Ich weiß, dass andere leiden werden, wenn ich mich umbringe, aber warum soll ich weiter durch diese endlose Hölle gehen? Wozu ist man denn hier, wenn man sich ungeliebt und von denen im Stich gelassen fühlt, denen man einmal vertraut und auf die man sich verlassen hat? Was ist der Sinn des Lebens, wenn man nirgends hingehört?
Diese eine Stelle geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Sie spricht mir aus der Seele. Genau so geht es mir auch. Dieser eine Satz. Was ist der Sinn des Lebens, wenn man nirgends hingehört? Er ist in meinen Kopf eingraviert. Für immer.
Ich lege das Buch weg. Schaue an die Decke. Mache die Augen zu. Sehe diesen Satz vor Augen. Sage ihn mehrmals. Beantworte diese Frage für mich. Es gibt keinen Sinn. Keinen Sinn des Lebens. Für mich nicht. Nein. Und in diesem Moment wünschte ich mir ich wäre tot. 


 

Dienstag, 11. Dezember 2012

27

Ich hasse diese Tage. Diese Tage in denen ich alleine in meinem Zimmer sitze. Ganz alleine. Keiner da. Keiner der mich hier raus holt. Und das schlimmste ist, dass es es schon jahrelang so ist. Jahrelang, verdammt. Ich sitze immer hier. Ich bin nur selten mit Freunden verabredet. Warum? Ja das weiß ich auch nicht. Ich muss immer auf alle zugehen. Alle fragen wann sie Zeit haben. Und dann hat natürlich niemand für mich Zeit. Nie kommt jemand zu mir. Fragt mich ob wir was unternehmen können. Niemand! Immer muss ich. Mir reicht es langsam. Bin ich denn so schrecklich, dass niemand Zeit für mich hat? Wollt ihr mich alle ignorieren? Wollt ihr mich zerstören? Wollt ihr das alles? 
Mein Selbsthass wird immer größer. Wie weit geht es noch? Wie lange halte ich das noch aus? Wie geht es überhaupt weiter? Wer bin ich überhaupt? 
Und jetzt sitze ich wieder hier. In meinem Zimmer. Ganz alleine. Ich weiß nicht mehr weiter. Muss zu viel nachdenken. Zu viele Fragen. Keine Antworten. Weiß nicht was ich tun soll. Alle hassen mich. Ich hasse mich selber. Eine Träne läuft über meine Wange. Ich lege mich hin und fange an zu weinen. 



Mittwoch, 5. Dezember 2012

26

Time to die!?
Wie wäre es wenn ich in die Vergangenheit zurück könnte? Wäre ich dann glücklicher? Glücklicher als jetzt? Ich glaube nicht. Die Vergangenheit war zwar an manchen stellen schön aber an machen stellen auch schrecklich. Wenn ich in die Vergangenheit zurück könnte, würde ich nicht zurück gehen. Ich will nicht nochmal erleben was ich erlebt habe. Nein.
In der Gegenwart ist es auch nicht besser. Hier und jetzt. Nein. Hier und jetzt will ich nicht sein. Nicht hier. Hier ist es schrecklich. Ich bin nicht glücklich, war es nie und werde es auch nie sein. Ich will nicht in der Gegenwart sein.
Wie sieht meine Zukunft aus? Gibt es überhaupt eine Zukunft für mich? Ich weiß wie die Zukunft aussieht. Sie sieht nicht gut aus. Das weiß ich einfach. Jeder weiß wie seine Zukunft aussehen wird. Jeder kann seine Zukunft bestimmen. Ich habe Angst vor der Zukunft. Ich will nicht in die Zukunft.
Die einfachste, beste und einzige Lösung ist es wohl zu sterben. Dann muss man nicht in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft sein. Dann ist man einfach tot. Nicht mehr am Leben. Alles vorbei. Keine Angst mehr. Kein Leid mehr. Nichts. Tot!