'Sieh dir die Sterne an.' Ich blicke in den Himmel und ich
war in dieser gigantischen Kuppel, wie in einem Schneeglas nur ohne Schnee.
Anstatt Schnee sind in dieser Kuppel viele glitzernde weiche Steinchen. Diese unglaublich
weißen Sterne sind in Wahrheit nur Löcher im schwarzen Glas der Kuppel, und
wenn man in den Himmel kommt, zerbricht das Glas, da ist dann nur noch eine riesige
Fläche aus Sternenweiß, das heller ist als alles, was es gibt, aber den Augen
nicht wehtut. In dieser gigantischen Kuppel komme ich mir ganz winzig vor, wie
ein kleiner Punkt.
Freitag, 26. Juli 2013
Freitag, 12. Juli 2013
60
Wenn alles zu viel wird. Dann gehe ich allem aus dem Weg. Nur dieses Mal nicht. Dieses Mal bleibe ich stehen und sehe zu. Lasse alles über mich ergehen. In der Hoffnung, dass alles wieder besser wird. Tief im inneren weiß ich aber, dass nichts besser wird. Und so gehe ich doch wieder allem aus dem Weg.
Ich sitze wieder hier im Haus. In meinen vier Wänden, die mich zu erdrücken drohen. Die mich kaputt und krank machen. Ich Isoliere mich wieder von der Außenwelt. Warte darauf, dass etwas passiert. Dass mich jemand hier raus holt. Sich für mich interessiert. Jemand der mir das Gefühl gibt wichtig zu sein. Doch ich weiß, dass es nie passieren wird.
Morgen kommt die Erlösung. Wenn auch nur für eine Woche, aber es ist besser als nichts. Eine Woche kein Internet. Eine Woche keine vier Wände die mich zu erdrücken drohen. Nur das Meer, die Freiheit und ich.
Dienstag, 2. Juli 2013
59
Ich denke immer wieder über Regentropfen nach.
Sie fallen vom Himmel, stolpern über ihre Füße,
brechen sich die Beine. Sie vergessen ihre Fallschirme,
wenn sie heruntertaumeln, einem ungewissen Ende entgegen.
Als entleere jemand seine Taschen über der Erde.
Dem es egal ist, dass sie zerspringen, wenn sie den Boden erreichen,
dass Menschen die Tage verwünschen,
an denen die Tropfen so dreist sind, an ihre Tür zu klopfen.
Ich bin ein Regentropfen.
Sie fallen vom Himmel, stolpern über ihre Füße,
brechen sich die Beine. Sie vergessen ihre Fallschirme,
wenn sie heruntertaumeln, einem ungewissen Ende entgegen.
Als entleere jemand seine Taschen über der Erde.
Dem es egal ist, dass sie zerspringen, wenn sie den Boden erreichen,
dass Menschen die Tage verwünschen,
an denen die Tropfen so dreist sind, an ihre Tür zu klopfen.
Ich bin ein Regentropfen.
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