Dienstag, 2. Juli 2013

59

Ich denke immer wieder über Regentropfen nach.
Sie fallen vom Himmel, stolpern über ihre Füße,
brechen sich die Beine. Sie vergessen ihre Fallschirme,
wenn sie heruntertaumeln, einem ungewissen Ende entgegen.
Als entleere jemand seine Taschen über der Erde.
Dem es egal ist, dass sie zerspringen, wenn sie den Boden erreichen,
dass Menschen die Tage verwünschen,
an denen die Tropfen so dreist sind, an ihre Tür zu klopfen.
Ich bin ein Regentropfen.



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