Ich wache auf. Spüre den warmen Sand unter mir. Schrecke auf.
Schaue geradeaus. Sehe das weite und klare Meer direkt vor mir. Es ist still an
diesem Strand. Ich schaue nach rechts und links. Sehe keine Menschenseele. Ich
stehe auf. Schaue in den Himmel. Nicht ein Vogel ist am Himmel zu sehen. Nicht
eine Wolke. Der Himmel ist ganz blau. Ich schaue direkt in die Sonne. Ihre Strahlen
blenden mich. Sie lächelt mich an. Ich laufe einige Kilometer den Strand entlang.
Der Sand unter meinen Füßen ist heiß. Aber das macht mir nichts aus. Alles
scheint wie ausgestorben. Es ist alles so still. Und genau in diesem Moment
fühle ich mich frei und glücklich. Als ob ich der einzige Mensch auf der Erde
wäre. Und dann schleicht sich dieses Gefühl ein, dass ich sterben möchte. Ja,
ich möchte auch genau in diesem Moment sterben. Langsam wird der Strand immer
schmaler. Riesige und hohe Felsen kommen zum Vorschein. Ich schaue an die Spitze
des Felsen. Denke mir: „Da möchte ich hoch.“ Ich steige ganz langsam und leise
die Felsen hoch. Bis ganz an die Spitze. Ich stehe da oben. Sehe raus in das
weite Meer. Setze mich hin. Schaue der Sonne zu wie sie langsam untergeht.
Warte die halbe Nacht ab bis der Mond genau an die Stelle kommt, wo ich das
weite Meer sehe. Der Mond spiegelt sich im Meer. Das ist der richtige Moment.
Ich stehe auf. Stelle mich ganz nah an den Abgrund. Breite die Arme aus.
Schließe die Augen. Lächle. Und lasse mich fallen. Unten im Wasser angekommen versuche
ich unter Wasser zu bleiben. Drücke mich runter. Und dann Spüre ich das mir
etwas hilft mich runterzudrücken. Ich reiße die Augen auf. Sehe mich um. Aber
da ist niemand. In diesem Moment ist es mir aber auch recht, dass mich etwas,
was gar nicht da ist immer weiter runterdrückt. So langsam geht mir die Luft in
meiner Lunge aus. Ich schließe wieder die Augen. Lächle noch ein letztes mal. Wache
auf. Und merke, dass es alles leider nur ein Traum war.

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