Ich nehme die Kopfhörer, die neben mir
liegen und stecke sie in meine Ohren. Suche nach der Perfekten Musik
und schalte sie an. Nicht zu laut nicht zu leise. Nehme das Buch, das
neben mir liegt, in die Hand. Schlage es auf. Lese wie gebannt
weiter. Die Zeit vergeht. Nach einigen Stunden ist das Buch
verschlungen. Ich schlage es zu und lege es neben mich. Sehe es an.
Meine Blicke Wandern durch mein Zimmer bis zum Fenster. Es ist schon
spät. Durch das Fenster glitzern mir die Sterne, wie leuchtende
Punkte entgegen. Der große runde Mond lächelt mich an. Ich lächle
zurück. Meine Augen füllen sich langsam mit salzigen, gläsernen
Tränen, die im Mondlicht glänzen. Ich sitze da mit Tränen in den
Augen und starre den Mond an. Das Lied ist vorbei. Ein neues fängt
an. Ein Trauriges. Die Musik fährt durch meinen Körper. Leere
huscht in mich hinein. Ich nehme mein Handy in die Hand, entriegele
es. Suche ein anderes Lied. Ein Lied das nicht Traurig ist, das meine
Laune wieder steigern soll. Nachdem ich eins gefunden habe, schalte
ich es an. Ich erhöhe die Lautstärke. Die Musik dröhnt in meinen
Ohren, aber sie kommt nicht an. Sie hilft mir nicht meine Laune zu
steigern. Nicht dieses mal. Ich schalte die Musik aus. Lege das Handy
auf die Seite. Lege mich hin und starre an die Decke. Stille breitet
sich aus. Die Leere wird intensiver. Sie drückt, wie die drückende
schwere Luft vor einem Gewitter. Nach gefühlten zwei Stunden falle
ich in den Schlaf.
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