Donnerstag, 13. Juni 2013

57

Ich nehme die Kopfhörer, die neben mir liegen und stecke sie in meine Ohren. Suche nach der Perfekten Musik und schalte sie an. Nicht zu laut nicht zu leise. Nehme das Buch, das neben mir liegt, in die Hand. Schlage es auf. Lese wie gebannt weiter. Die Zeit vergeht. Nach einigen Stunden ist das Buch verschlungen. Ich schlage es zu und lege es neben mich. Sehe es an. Meine Blicke Wandern durch mein Zimmer bis zum Fenster. Es ist schon spät. Durch das Fenster glitzern mir die Sterne, wie leuchtende Punkte entgegen. Der große runde Mond lächelt mich an. Ich lächle zurück. Meine Augen füllen sich langsam mit salzigen, gläsernen Tränen, die im Mondlicht glänzen. Ich sitze da mit Tränen in den Augen und starre den Mond an. Das Lied ist vorbei. Ein neues fängt an. Ein Trauriges. Die Musik fährt durch meinen Körper. Leere huscht in mich hinein. Ich nehme mein Handy in die Hand, entriegele es. Suche ein anderes Lied. Ein Lied das nicht Traurig ist, das meine Laune wieder steigern soll. Nachdem ich eins gefunden habe, schalte ich es an. Ich erhöhe die Lautstärke. Die Musik dröhnt in meinen Ohren, aber sie kommt nicht an. Sie hilft mir nicht meine Laune zu steigern. Nicht dieses mal. Ich schalte die Musik aus. Lege das Handy auf die Seite. Lege mich hin und starre an die Decke. Stille breitet sich aus. Die Leere wird intensiver. Sie drückt, wie die drückende schwere Luft vor einem Gewitter. Nach gefühlten zwei Stunden falle ich in den Schlaf.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen