Sonntag, 17. November 2013

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Sie sagten: „Sieht gut aus.“; „Steht dir.“ Oder fragten: „Wieso hast du deine langen Haare abgeschnitten?“ Ich sagte nichts dazu. Sie sahen nicht den Grund dafür. Den werden sie auch nie erfahren. Ich schnitt mir die Haare nicht wegen einem neuen Lebensabschnitt. Nein, überhaupt nicht um neu anzufangen. Ich schnitt sie mir aus einem ganz anderen Grund. Ich tat es für mich. Um mir selbst zu zeigen, dass ich noch lebe. Noch atme. Noch da bin. Es ist wie beim Schneiden, nur, dass es nicht von außen weh tut. Es tut von innen weh. Es ist ein innerer Schmerz der einen von innen zerreißt. Wie die Traurigkeit, die Einsamkeit, die Leere. Die mich von innen immer mehr zerreißt. Aber keiner wird es je erfahren. Keiner wird es merken.



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